Archive

Monthly Archives: März 2013

Wie Du mit Kritikern und Lästermäulern, die Dich verbal öffentlich oder privat angreifen besser umgehen kannst und Du Deinem hohen Selbstwert und Vertrauen in Dich selbst treu bleibst!

Ouh man.

Kennst Du diese Menschen, die Du grade einmal 3 Minuten kennst und die dich von Beginn an verbal (oder nonverbal) attackieren und angreifen? Dich vielleicht sogar öffentlich schikanieren?

Mit Sicherheit kennst Du sie.

Ich komme grade zurück aus einer sehr heiteren Nacht in ein paar Saarbrücker Bars und Kneipen. Ich bin hier im Saarland zur Zeit nur auf Besuch. Ich habe hier zwar einen sehr großen Teil meiner Lebzeit verbracht und bin in Dudweiler (in der Nähe von der Landeshauptstadt Saarbrücken) geboren, doch ich habe mich hier noch nie heimisch oder „zu Hause“ gefühlt.

80% der Menschen die hier im Saarland leben, sind katholisch. Die meisten davon nicht wirklich aus Überzeugung, aber man merkt es an der ein oder anderen Stelle dann doch.

Ich bin hier aufgewachsen. In  Saarbrücken und Umgebung. Inzwischen wohne ich in Berlin Friedrichshain-Lichtenberg, wo ich grade vor 3 Tagen meine 22qm Luxus-Single-Penthouse Wohnung bezogen habe. Und Berlin ist wundervoll. Seit August letzten Jahres (2012) wohne ich jetzt dort und liebe diese Stadt einfach!

Nicht wegen der tollen Sehenswürdigkeiten und jenen Dingen, die einem auf einer dieser Standard-Touri-Stadtrundfahrten gezeigt werden. Es ist die Subkultur die ich liebe. Die Kulturen, die im Unter- und Hintergrund der Stadt kreativ sind, zusammenarbeiten, Netzwerken, sich treffen, Stammtische abhalten, sich zum Teil gegenseitig coachen, trainieren und weiterbringen.

Freundliche und offene Menschen, eine(r) ver(r)ückter als der bzw. die jeweils andere. Menschen mit Ideen. Menschen die die Welt ein kleines Stückchen besser machen wollen.

Doch imoment bin ich grade über die Ostertage im vergleichsweise kleinländlichen Saarbrücken.

Aus Berlin bin ich es gewohnt durchweg positives Feedback zu bekommen, wenn ich von meinen Geschichten erzähle und den Dingen, die ich grade aktuell so tue. Man hilft sich gegenseitig und das auf einer zum Teil sehr rauen, aber auch gesunden menschlichen Basis.

Hier in Saarbrücken ist das irgendwie anders. Reibungsvoller auf eine andere Art und Weise. Reibungsvoller mit Menschen, für die ich inzwischen bete und segne, dass sie aus dem eigentlich sehr erholsamen, ruhigen und entspannten Saarland mehr machen, als das langweilige, verkorkste, verklemmte und einfach nur peinliche Ding, was es schon immer war und auch heute immer noch ist.

Haben die Pfälzer vielleicht doch recht mit ihren Saarländer-Witzen. *lach*

Warum ich grade so über das kleinste Bundesland Deutschlands ein bisschen herziehe?

Weil ich mich hier heute Abend mit mehreren unterschiedlichen Menschen unterhalten habe und einfach nur traurig bin, dass hier (zumindest sehe ich davon kaum etwas) niemand etwas aus seinem Leben macht.

Die Perspektivlosigkeit ist hier größer als in Berlin. Die meisten meiner Freunde und Kollegen in meinem Alter wissen eigentlich nicht wirklich, was sie mit ihrem Leben anstellen sollen, die wenigsten haben einen Plan vom Leben…

…es ist unglaublich, wie viele hier hart medien-manipuliert durch die Gegend laufen, einige sogar einer Arbeit oder Ausbildung hinterher gehen, die ihnen keinen Spaß macht und und und.

Ich hatte diesen elendigen Zustand des Saarlandes in Berlin schon fast verdrängt. Jetzt ist er wieder da. Und ich weiß inzwischen sehr deutlich, warum ich Berlin dem kleinen Bundesland Saarland vorziehe.

Doch ich schweife ab.

Hart wurde heute Abend und heute Nacht diskutiert. Ich verstehe so langsam meine Geschwister und meine Eltern, die mich manchmal nach Berlin anrufen und mich über meine neuesten Facebookposts ausfragen. Nicht weil sie sie selbst lesen, sondern weil meine Geschwister zum Teil von ihren Freunden darauf angesprochen  werden, was ich denn in Berlin und im Internet so treibe.

Ich fand das grade an diesem Abend sehr witzig. Denn mein neuester Fotopost von dem ersten Coverentwurf für mein neues eBook „Same Night Sex – Vom Ansprechen auf der Straße bis zum Sex in unter 7 Stunden“ hat sich gestern wie ein Lauffeuer verbreitet.

Der Titel polarisiert so unglaublich, dass sich viele das Coverbild schon gegenseitig per Whatsapp und über Facebooknachrichten zuschicken! Ich fand das schon ein bisschen lustig, als ich das gesehen habe.

Gutes Virales Marketing! *hehe*

Und viele bilden sich schon nur aufgrund des Covers und des Buchtitels ihre ganz eigene Meinung. Viele positive Feedbacks sind bereits eingetrudelt. Ich habe bereits ohne das Buch auch nur fertig geschrieben zu haben, ca. 12 Vorbestellungen. Für bisher 0 Euro Investment in bezahlten Traffic, sehr sehr gut.

Viele Positive Feedbacks und Anfragen auf der einen Seite. Doch auf der anderen Seite auch einige Meinungen à la „Wie kannst Du nur ein Buch mit einem solch politisch unkorrekten Titel und Inhalt schreibe?“ … „Das Bild im Cover geht echt gar nicht!!“ … „Ich halte seit heute nichts mehr von dir…“ und einiges mehr.

Ich finde es vor allen Dingen immer wieder sehr schön, genau solche Dinge von Menschen zu hören, die ich persönlich grade erst vor ca. 5 Minuten kennen gelernt habe. Oder andere Menschen, die mich nur über Facebook kennen und glauben, andere Menschen nur aufgrund ihres Social-Newsfeeds oder der geposteten Partybilder zu kennen und einschätzen zu können.

Kennst Du solche Leute?

Oder kennst Du das auch: 99 Menschen sagen dir „Ich liebe dich!“. Ein einziger sagt dir offen ins Gesicht, dass er dich und das was du tust abgrundtief hasst und sogar verabscheut. Und obwohl du zuvor 99 positive und tolle Lobeshymnen gehört hast, zieht dich diese eine negative Meinung runter.

Ist das so bei dir? Bei mir war das früher ganz oft so.

Heute eher weniger. Denn ich habe einige Dinge gelernt. Dinge, die manchmal Zeit brauchen. Dinge, für die Du erst mal ein bisschen durch die Welt reisen musst. Dinge für die Du an unterschiedlichen Orten mit unterschiedlichen Menschen gesprochen haben musst.

Denn grade als Charismatiker, als jemand, der sich gerne auch mal breitbeinig mit seiner Meinung in die Öffentlichkeit stellt, bist Du jemand auf den die meisten Menschen, die Dich in irgendeiner Form öffentlich wahrnehmen  etwas projizieren.

Je nach deinem Erfolgsstatus projizieren sie entweder all ihre tollsten Träume auf Dich – oder ihre dunkelsten Schatten. Zumindest habe ich für mich in den letzten Wochen und Monaten (auch in Berlin!) festgestellt, dass ich für genau diese beiden inneren Teile, eine Projektionsfläche biete.

Und genau aus diesem Grund, kann ich mich auch innerlich inzwischen – sagen wir zumindest besser als früher – von den negativen Äußerungen mancher befreien und trotz den bösen Worten aus ihren Mündern zu dem stehen, was meine Meinung ist, zu dem stehen, was ich mache und zu dem stehen was mich und meine individuelle Persönlichkeit oder mein Charisma ausmacht.

Ich kann Dir nur ans Herz legen, das auch zu tun. Viele Menschen sind oft in ihren Projektionen und inneren (emotionalen) Themen gefangen. Und ganz ehrlich: Sie tragen dafür selbst die Verantwortung. Ob sie es wissen, oder nicht.

Was also tun, wenn Du merkst, dass mal wieder jemand nach nur 5-10 Minuten kennen lernen Dich und das was du tust, schlecht redet, dich vielleicht sogar vor der Gruppe degradiert und dir und der Gruppe fast schon scheinbar erfolgreich „verkauft“, dass du der böseste und widerwärtigste Mensch dieses Planeten bist?

Ich weiß schon: Am liebsten würdest Du Dich jetzt vielleicht in Deinem Schneckenhaus verkrümeln, dich zurückziehen und die Situation einfach nur vorbei sein lassen. Doch so einfach ist das nicht. Denn mit einer solchen Aktion untergräbst Du nicht nur deine wahre innere Kraft, sondern ebenso Dein Selbstvertrauen und evtl. kann sogar dein Selbstwertgefühl unter Umständen in den darauffolgenden Tagen darunter leiden.

Üb Dich stattdessen in Schlagfertigkeit! Versuche jedoch nicht verbissen, gegen deinen Gegenüber zu kämpfen. Er oder sie wird seine oder ihre (vorgefasste) Meinung vorläufig (schon rein aus Selbst-Image-Gründen) ohnehin nicht ändern.

Und dennoch: Zeige Selbstbewusstsein und stell Dich der Diskussion! Argumentiere fair, klug und wenn du darin geübt bist vor allen Dingen emotional. Viele von jenen, die gegen dich und deine Meinung argumentieren, versuchen oft als „der Klügere“ dazustehen. Doch was bringt ihnen das? Mit Logik werden sie weder dich noch ihr Publikum überzeugen. Punkt.

Deswegen kann es die Meinung von großen Teilen deines Publikums (egal wie groß die Zuhörerschaft ist) auf deine Seite schlagen, wenn sie merken, dass du wirklich emotional und tief aus deinem Herzen heraus zu Deiner Meinung stehst und auch für sie kämpfst. Schließlich bist du ein Mann und kein Weichei. Oder?

Lässt Du Dich vielleicht manchmal doch allzu schnell von der Meinung deiner Kritiker und Lästermäuler untergraben? In wie fern haben deine Mitmenschen dich mit ihren Meinungen im Griff? Wessen Meinung gibst du hohen Wert, obwohl du es *eigentlich* weder willst noch gebrauchen kannst?

Ich weiß es nicht. Ich schreibe ja hier grade nur zu Dir. Aber vielleicht ist es an der einen oder anderen Stelle vielleicht tatsächlich so.

Doch damit ist jetzt Schluss!

Stell Dich den Diskussionen und Argumenten Deiner Kritiker. Höre ihnen zu. Letztendlich ist es auch von ihrer Seite aus nur ein lauter Schrei nach Liebe oder sie wollen einfach nur deine Aufmerksamkeit.

Doch wenn Du merkst, dass es dir nicht gut tut oder zu viel wird: Wende Deine Aufmerksamkeit jenen Menschen zu, die dich und deine Meinung schätzen. Warum freiwillig zu viele negative Gefühle machen?

Es geht auch letztendlich gar nicht ums Gewinnen oder Verlieren (oder: untergehen oder weiterfahren). Du kannst deine Kritiker und Lästerer niemals vom Gegenteil ihrer Meinung überzeugen. Da Zeit rein zu stecken, ist rausgeworfene Lebzeit und Energie.

Lerne es einfach mit solchen Situationen lockerer und vielleicht auch schlagfertiger umzugehen und erkenne wie akzeptiere, dass deine Kritiker oft selbst in ihren Lebensthemen drinne stecken und manchmal grade nur den einen oder anderen ihrer dunklen, inneren Schatten auf dich projizieren und das oft ohne es zu merken! (Die meisten haben ohnehin keine Ahnung davon.)

Jo. Und manchmal ist es auch eine Stärke, Schwäche zu zeigen und deinen Kritikern Recht zu geben. Manchmal wollen sie einfach nur genau das: Das Gefühl, dass sie richtig liegen.

Lass sie ruhig in ihrem Glauben und widme dich lieber jenen Menschen, die dich von vorneherein mögen und die du von Herzen aus liebst und mit denen du gerne zusammen bist!

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei!

Vielleicht lesen wir uns ja hier schon bald wieder!

Bis dahin lg,

Jonas

Über den Autor: Jonas Alexander Grodhues ist Amazonbestsellerautor, Charisma- und Verführungstrainer und der Hauptinitiator von Magnteic Charisma. 

Jonas lebt zur Zeit in einer Single-Luxus Penthousewohnung in Berlin Friedrichshain-Lichtenberg. Auf die deutsche Verführungsszene gestoßen, ist er bereits im November 2008. In dieser Zeit hat er sich von einem unbeliebten und nicht-erfolgreichen Computernerd in einen charismatischen und authentischen jungen Mann verwandelt, der es auf sehr krasse Weise gelernt für seine Meinung und seine Geschichte einzustehen, sie sogar weiterzutragen und nebenbei gezielt Frauen zu verführen.

Wir stecken sowohl in die Community, wie auch in die Erstellung dieser Seite und der hochwertigen Inhalte enorm viel Zeit, Kosten und Mühe. Deswegen wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du mir dabei hilfst, diese Seite zu verbreiten! Eine Möglkichkeit, wie Du das tun kannst: Klicke auf den “Gefällt mir” Button und erzähle auch Deinen Freunden davon. Wen kennst Du, für den Phils Artikel interessant sein könnte?